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Ad multos annos

Zum 70. Geburtstag von OStD Werner Trutwin (6. März 1999)

Mit dem Erscheinen des Klassikers „Gesetz und Propheten“ (1967) sowie „Evangelium Jesu Christi“ (1969) wurde der Autor Werner Trutwin, Lehrer für Philosophie, Latein und katholische Religionslehre, später Oberstudiendirektor in Bad Godesberg, zur Autorität in Sachen Religionsunterricht und dessen Fortentwicklung. Seine Textsammlungen „Theologisches Forum“ und später die Religionslehrbücher „Forum Religion“ für die gymnasiale Oberstufe, „Zeit der Freude“, „Wege des Glaubens“ und „Zeichen der Hoffnung“ für die Mittel- und Unterstufe, gemeinsam mit Roman Mensing und Klaus Breuning, beherrschten seit ihrem Erscheinen die Schulszene in der Bundesrepublik Deutschland. Was sich besonders für den christlich-jüdischen Dialog segensreich auswirkte, war seine konsequent historisch getreue Sicht des Judentums und eine damals nirgendwo zu findende eingehende Darstellung der jüdischen Glaubenswelt. Die genannten Bücher in ihren mehrfachen Auflagen sind nur die bekanntesten neben zahlreichen weiteren.

Ab 1975 wurde Trutwin auch zum Rezensenten im Freiburger Rundbrief für die Thematik Christen und Juden im Religionsunterricht, aber auch für Weltreligionen, als deren Kenner er sich mit seinem Buch „Licht vom Licht“ bereits 1976 auswies; (vgl. auch „Wege zum Licht“, FrRu 5[1998]136 f.). Mit Gertrud Luckner war Trutwin freundschaftlich verbunden. Als der Freiburger Rundbrief 1993/94 nach einer Pause von sechs Jahren in neuer Folge erschien, war Trutwin wieder sowohl als Rezensent (bisher 17 mal) wie auch als geschätzter Autor von Beiträgen tätig. Trutwin, der sowohl Mitglied des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken wie auch der Arbeitsgruppe „Fragen des Judentums“ der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz ist, hat Hervorragendes geleistet, um die christliche Seite für ein besseres Verständnis des Judentums zu gewinnen. Nicht unerwähnt bleiben darf Trutwins ästhetische Ader und sein hervorragender Kunstverstand (vgl. FrRu 5[1998]131 ff., 223 f., 304 f.). Dem Jubilar gelten unsere herzlichen Glückwünsche.

Alwin Renker


Jahrgang 6/1999 Seite 234



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