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Iso Baumer

War Antijudaismus/Antisemitismus unausweichlich?

Ein Beispiel selbständigen Denkens und Redens 1925/27 und 1932

Angesichts der seit Jahrhunderten zäh eingefressenen Vorurteile gegenüber den Juden, woran die Christen einen wesentlichen Anteil haben, und die schließlich im Holocaust gipfelten, stellt sich die Frage, ob diese Mentalität für den Durchschnittsmenschen mehr oder weniger unausweichlich war, da ja selbst — und erst recht — Gebildete ihr verfielen. Zwar erhoben sich immer wieder Stimmen zugunsten der Juden. Aber: wie war es möglich, daß sich über fast zwei Jahrtausende ein Bild über sie formen konnte, das unausrottbar schien und die fatalsten Folgen zeitigte? Warum schreckte „man“ nicht einmal vor den Folgen gegenüber Leib und Leben zurück? Warum verleugneten die Christen ihr Grundgesetz, die Liebe, auf diese unverzeihliche Weise gerade gegenüber dem „älteren Bruder“?

Der seltsame Ostkirchenspezialist und Friedensfreund

An einem Beispiel unmittelbar vor Ausbruch des Naziterrors soll gezeigt werden, daß es vereinzelt immer Leute gab, die selbständig dachten und mutig in der Öffentlichkeit auftraten, auch wenn ihre Herkunft, ihr Stand, ihre Funktion dies nicht unbedingt nahelegten. Es handelt sich um Dr. Max Herzog zu Sachsen (1870-1951), katholischer Priester, Universitätsprofessor in Freiburg/Schweiz von 1900-1912 und 1921-1951. Er war bekannt für sein freies Wort: ein Plädoyer für die Rückkehr zur Gemeinschaft zwischen der römischen und der orthodoxen Kirche trug ihm 1910 eine scharfe päpstliche Verurteilung ein. Sein in einem unerlaubterweise veröffentlichten Privatbrief geäußertes Entsetzen über die deutsche Kriegsführung in Belgien (1914), wovon er selbst Augenzeuge war, bescherte ihm 1916 einen Prozeß vor dem sächsischen Landesgericht, das mit dem Antrag an den König — den Bruder des Prinzen — endete, ihn in einem Jagdschloß bis zum Kriegsende festzuhalten. Seine Vorträge für Frieden, Lebensreform und Bewahrung der Schöpfung in Gremien von Protestanten, Sozialisten und Juden machten die kirchliche Hierarchie und die königliche Verwandtschaft nervös. Er hatte protestantische Pfarrherren zu Freunden, verehrte Tolstoj, sprach freundlich von Goethe, kleidete sich wie ein Bettler (er verschenkte stets, was er gerade hatte) und benahm sich höchst seltsam; von Kindern, Dienstboten, Gefangenen und Studenten wurde er geliebt und verehrt. Nachdem man den Prinzen in den ersten Jahren nach seiner Priesterweihe noch in alle möglichen hohen kirchlichen Ämter hatte hineinzwingen wollen, verzichtete man bald wohlweislich wegen seiner störrischen Haltung darauf („ich lege keinen Wert auf diesen violetten Firlefanz“ schreibt er dem Apostolischen Nuntius Pacelli, später Papst Pius XII., der ihm die Ernennung zum päpstlichen Hausprälaten mitteilen sollte); er wäre auch denkbar unbegabt dafür gewesen.

Foto (Totengedenkbild):
Iso Baumer, Fribourg.

Prinz Max war schon 1902 wohlwollend von den Juden vermerkt worden: Im Oktober hielt er an einem Sonntag an einer von 2000 Personen (!) besuchten Veranstaltung des Stuttgarter Bezirksvereins des „Volksvereins für das katholische Deutschland“ einen „etwa anderthalbstündigen Vortrag über die Geschichte der Makkabäer und die Kämpfe des Volkes Israel unter denselben. Nach einem längeren Rückblick auf diese Kämpfe wies der Prinz, der mit seinem Vortrag die Versammlung bis zum letzten Augenblick in hohem Grade zu fesseln wußte, darauf hin, daß diese gewaltigen Kämpfe der Juden auch für unsere Zeit lehrreich seien.“1

Dieser in kein Schema einzuordnende Ostkirchenspezialist weitete nach den Erfahrungen im Ersten Weltkrieg sein Interesse auf die anderen großen Religionen aus; dabei korrigierte er stillschweigend oder ausdrücklich manche früheren Urteile, v. a. den Islam betreffend. In diesem Zusammenhang können auch ein paar seiner Äußerungen zum Judentum erwähnt werden.

Gründe für den Judenstaat

Die „Neue Illustrierte Zeitung“ in Wien, eine Monatszeitschrift, wandte sich 1925/26 an einige deutsche Universitätsprofessoren mit der Bitte, sich „Gedanken über den Zionismus“ zu machen. In seiner schlichten Art erwähnt Prinz Max von Sachsen seinen ersten Besuch in Palästina im Jahre 1903, wo er feststellen konnte, daß „die große zionistische Bewegung, von Herzl angeregt, damals schon lange im Gange war“. Daß er kein Antisemit sei, begründet er erstens durch seinen Pazifismus, zweitens damit, daß „richtig verstandenes Christentum sich schwer mit einem solchen Standpunkte vereinbaren lasse“. Vier Gründe sprechen für Prinz Max zugunsten der zionistischen Idee: menschliches Mitleid mit den sozial schlecht gestellten Juden, der zu erwartende wirtschaftliche Aufschwung Palästinas, ein Akt der Gerechtigkeit (nach all dem, was den Juden an Ungerechtigkeit bisher widerfahren war) und die Chance einer friedlichen, kulturellen Aufgabe.2

Vorurteile und Einwände

Im Zusammenhang mit der schwierigen sozialen Lage der Juden kommt Prinz Max auch auf die nicht weit zurückliegenden Pogrome in Rußland zu sprechen, „welche ihr Vorspiel in den Judenschlächtereien der mittelalterlichen Städte des Westens hatten“. Er resümiert das Betragen der andern Völker den Juden gegenüber: „Man hat sie zu allen Zeiten als Fremde behandelt, und Fremdlinge sind sie geblieben.“ Er kennt auch alle Einwände, die man gegen die Juden zu erheben pflegt: das Judenvolk sei „ein Blutaussauger, ein Verderber und Zerstörer unserer Völker“ und daß „alle revolutionären Ideen am meisten von Juden ausgehen und vertreten werden“. Dazu sagt er mit schneidender Schärfe: „Als ob nicht diese Tendenz, soweit sie vorhanden ist, bereits ein Antwortschrei der Verzweiflung und ein Racheruf wäre gegenüber der Behandlung, die man den Juden angedeihen ließ!“

Daß den bereits in Palästina ansässigen Arabern durch eine Einwanderung der Juden ein Unrecht geschehe, glaubt Prinz Max nicht. Ihm scheint das Land so locker bevölkert und wirtschaftlich so schlecht genutzt, daß noch viele Menschen darin wirken könnten. Auch den Einwand, die Juden seien keine landwirtschaftliche Arbeit gewöhnt, läßt er nicht gelten. Er erwähnt die Tatsache nicht, daß sie ihnen in Europa oft ausdrücklich verboten war; dafür zeigt er, daß die „christlichen“ Staaten (das Adjektiv von ihm in Anführungszeichen gesetzt!) daran schuld sind, daß die Juden sich auf den Handel verlegt haben, da ihnen der Zugang zu anderen Berufen verschlossen war (und weil die Kirche ihnen ausdrücklich das Zinsnehmen überließ, hätte er beifügen können).

Er hält auch nicht viel von allfälligen Beschwerden der Araber und Christen in Palästina gegen eine jüdische Staatsgründung. Den Christen geben die Kreuzzüge durchaus kein Anrecht auf Machtansprüche über das Gebiet. Seltsamerweise spricht Prinz Max überhaupt nicht von den christlichen Bewohnern, die seit Anfang des Christentums dort sind und sich vornehmlich in den arabischen Christen verkörpern. Er besteht aber darauf, daß allen Nichtjuden die Wahrung des Besitzstandes garantiert wird und sie volle Niederlassungs- und Religionsfreiheit zugesichert bekommen.

Den unter Christen jahrhundertelang gehegten Vorwurf, das Schicksal der Juden sei von ihnen selbst verschuldet „als Strafe für die Verwerfung und Tötung Christi“, beantwortet Prinz Max mit der entwaffnenden Frage: „Wer kann ... mit Klarheit in die Pläne des Ewigen hineinschauen, so daß er mit Bestimmtheit behaupten könne, der jüdische Krieg der Römer sei ein Strafgericht von oben gewesen?“ Noch entscheidender ist der Hinweis auf den „Apostel Paulus, scheinbar der schwerste Ankläger Israels, (der) laut und deutlich (verkündet), ganz Israel werde gerettet werden, Gottes Gaben und Berufung kennen keine Reue, aus Zion werde ihr der Retter kommen“ (Röm 11,26-28). Wenn es stimmt, wie Hans Urs von Balthasar in seiner Schrift über Martin Buber und das Christentum bemerkt, daß diese feste Überzeugung von Israels Rettung nur kurz von Origenes gestreift wurde und dann in der Diskussion fast völlig vergessen wurde, dann kommt diesem Zeugnis von Prinz Max von Sachsen hoher Rang zu. Vor ihm hat allerdings schon Wladimir Sergejewitsch Solowjew (1853-1900) in seiner Schrift „Das Judentum und die Christliche Frage“ (1884)3 dieses entscheidende Argument hervorgehoben. Es gehört heute zum Grundbestand jüdisch-christlichen Gesprächs. Franz Mußner hat diesem Thema im Sammelband „Dieses Geschlecht wird nicht vergehen. Judentum und Kirche“ (1991) die Mehrzahl seiner Aufsätze gewidmet. Auch ein zweites Thema, das Balthasar anschneidet, der „sakramentale“ Charakter des jüdischen Volkes (womit die zeichenhafte Bedeutung der Beziehung von Volk und Land gemeint ist), wird von Prinz Max thematisiert.

Kann man Jude und Deutscher (Schweizer, Franzose usw.) sein?

Die weiteren Beiträge in der „Neuen Illustrierten Zeitung“ (Nr. 55, 56, 57) nehmen alle Bezug auf den Artikel von Prinz Max, mißverstehen ihn aber so grotesk, daß es sich nicht lohnt, darauf weiter einzugehen; dabei handelt es sich bei den Autoren um erste Kapazitäten auf ihrem Gebiet: Gustaf Dalman, Direktor des Palästinainstituts der Universität Greifswald; Theodor Nöldeke, Karlsruhe, em. Professor der Universität Straßburg, der immerhin seine relative Inkompetenz bekennt, „da ich, obwohl ich den größten Teil meines nur zu langen Lebens dem Studium der Sprachen und der Geschichte Vorderasiens gewidmet habe, doch nie in der Lage war, den Orient selbst zu besuchen“; und schließlich Theodor Lessing (1872-1932), Professor der Philosophie in Hannover.

Prinz Max benützt die Einladung, in der Vierteljahresschrift „Der Jude“ (begründet von Martin Buber) zuerst einmal würdig und entschieden auf die Einwände zu antworten.4 Dann erläutert er, warum er das jüdische Nationalgefühl mit dem deutschen vereinbar hält, bzw. daß man sehr wohl Zionist und Deutscher sein kann, ohne eines von beiden zu verraten. Er bringt das Beispiel ler österreichischen Monarchie, in der man sowohl seine nationale Eigenart wie einen Reichspatriotismus pflegen konnte. Er zeigt sodann, daß ein gesondertes Nationalgefühl je nach Umständen verschieden sein und auch abgestufte Forderungen erheben kann: je nachdem, ob eine Minderheit völlig zerstreut, ohne eigenes Territorium lebt, oder ob sie einigermaßen geschlossene Siedlungsräume aufweist und eine eigene Sprache und eigenes Volkstum pflegt. All dies ist im Rahmen des Ganzen zu erhalten und zu fördern. Die Juden nun verfügen weder über eigene Wohnräume noch sind sie vollständig aufgesogen worden, sondern sie bilden eine Gruppe eigener Herkunft, Religion, Lebensweise, die überall eine Minderheit ist, weltweit jedoch eine beachtliche Macht darstellt. Max von Sachsen sieht keinen Widerspruch darin, als guter Deutscher den Zionismus zu unterstützen. Die Gründung eines Judenstaates löse viele soziale und wirtschaftliche Probleme, sowohl in den Emigrationsländern wie im Immigrationsland.

Es ist allerdings nicht zu verschweigen, daß sich Prinz Max in bezug auf die Schaffung eines jüdischen Staates Illusionen hingibt. Er nimmt an, daß die Julen, die selber überall Verfolgung erlitten haben, nur einen friedlichen Staat aufbauen würden, und daß die internationale Kontrolle das garantieren könne. Er sieht das ganze Problem vorwiegend theologisch — unter der göttlichen Zusage des verheißenen Landes an die Juden und der Heimkehr nach Zion nach langer Verbannung — und nicht politisch (das Wort hat für ihn einen negativen Beigeschmack). Er legt aber den Juden sehr ans Herz, die gemeinsame Friedensaufgabe von Juden und Christen und von allen gutgesinnten Menschen in die Hand zu nehmen. Deshalb richtet er an sie alle einen entsprechenden Aufruf in der Zeitschrift „Die jüdische Gemeinde. Unabhängig-kritische Monatsschrift“.5 Er erinnert an den Namen Jerusalem („Stadt des Friedens“) und zitiert Jer 29,11: „Ich denke Gedanken des Friedens und nicht der Trübsal“ und Sach 8,19: „Liebet die Treue und den Frieden.“

Die unabdingbare Grundhaltung

Geradezu vorbildlich aber ist der Vortrag, den Prinz Max von Sachsen im August 1932 öffentlich in Dresden zum Thema „Antisemitismus“ gehalten hat, wenige Monate bevor Hitler an die Macht kam und die Atmosphäre schon unheilgeschwängert war.6 Auf diesen Vortrag kann hier nicht mehr näher eingegangen werden; nur soviel sei dem Kommentar entnommen, den ich dem erstmals veröffentlichten Text7 folgen ließ: Prinz Max geht darin von der Menschennatur und Menschenwürde aus, die Juden und Christen und beliebigen anderen Menschen (etwa Freimaurern — auch dies bezeugt im damaligen Kontext eine für einen katholischen Geistlichen erstaunliche innere Freiheit!) gleichermaßen zusteht. Ein zweiter Grundsatz ist, daß geistige Phänomene nur geistig erfaßt und gelöst werden können; Machtpolitik ist ihnen gegenüber zwar oft wirksam, aber fehl am Platz. Er stellt den Antisemitismus auch iin eine Reihe mit allen anderen Kollektiv-Vorurteilen, seien es die der Weißen gegen die Schwarzen oder die der Türken gegen die Armenier. Schließlich scheut er sich nicht, einige Hetzer (u. a. die Ludendorffs) beim Namen zu nennen. Anscheinend unausrottbare Judenmären wie die Protokolle der Weisen von Zion und die Geschichten von den Ritualmorden werden scharf zurückgewiesen. Einwände aus der Bibel werden zutreffend, wenn auch nicht sehr tiefgehend, widerlegt. Die Schuld des Christentums an der Diskriminierung und Verfolgung wird nicht herausgestrichen, aber auch nicht beschönigt.

Mit Schaudern nimmt man zur Kenntnis, was Prinz Max 1932 erwähnte, aber für unmöglich hielt, und das ab 1933 grausige Wirklichkeit werden sollte: die Ausnahmegesetze, die Abschiebung ins Getto. Der Gedanke der Massenvernichtung kam ihm allerdings nicht, das lag weit über seinem, Horizont. Man wird im Originaltext einige Schlacken pauschalisierender Denkweise oder undifferenzierter Terminologie feststellen; er gibt auch zu, daß in ihm eine gewisse Dosis Antisemitismus „wie anerzogen“ stecken mag, aber er betont: „Ich bestrebe mich, davon loszukommen.“

Prinz Max von Sachsen hat in einer bereits völlig vergifteten Atmosphäre einen klaren Kopf behalten, aus den historischen Fakten die richtigen Schlüsse gezogen und das biblische Liebesgebot ernst genommen. Man könnte zusammenfassend mit den Grundgedanken der oben erwähnten Schrift von H. U. von Balthasar sagen, daß Max von Sachsen in der biblischen Grundlegung seiner Ideen die Stimme des Ursprungs ertönen ließ; daß er in prophetischer Weise (und skeptisch-distanziert gegenüber Institutionen, die er zwar meist frag-, aber nicht unbedingt klaglos akzeptierte) auf Dinge aufmerksam machte, die andere nur zu leicht und zu gern vergessen oder verdrängten; daß er in zeichenhaftem Handeln sozusagen sakramental die befreiende und erlösende Gegenwart Gottes sichtbar machte. Er könnte in seiner Grundhaltung für die Aufgabe, die vor uns liegt — Aufarbeitung der Vergangenheit in bezug auf das Judentum — wegweisend sein. Er hat gesehen, daß man eigentlich besser von einer „christlichen Frage“ als von einer „Judenfrage“ reden würde, wie es schon vor ihm Wladimir Solowjew in einer Schrift von 1884 deutlich herausgestrichen hat: Das Judentum ist eine Frage an die Christen, sie werden in Frage gestellt — sie sollten nicht zuerst eine Judenfrage aufwerfen!

  1. General-Anzeiger für die gesamten Interessen des Judentums, I. Jahrgang, Nr. 6, 9.10.1902, 1. Beiblatt.
  2. Neue Illustrierte Zeitung, Nr. 51 vom 30.10.1925, S. 2-4 (zweispaltig).
  3. In: W. Solowjew, Deutsche Gesamtausgabe IV, Erich Wewel Verlag München und Freiburg i. Br., 551-619.
  4. In Heft 3, Jg. 9, 1926, mit dem Rahmenthema „Judentum und Deutschtum“, 25-31.
  5. Nr. 4, Jahrgang 1, 15.2.1927, 102-105.
  6. Vgl. den nachfolgenden Brief von Leo Baeck aus dem Jahr 1932.
  7. In: Max von Sachsen: Primat des Andern, Freiburg, Schweiz 1996.

Dr. phil. Iso Baumer, geb. 1929, ist Lehrbeauftragter für Ostkirchenkunde an der Universität Fribourg, Generalsekretär der Catholica Unio Internationalis (Werk für die Ostkirchen), Mitglied der Römisch-Katholischen/Orthodoxen Gesprächskommission in der Schweiz sowie Mitglied des Instituts für Ökumenische Studien an der Universität Fribourg und des Beraterkreises der Theologenkommission der Schweizerischen Bischofskonferenz.
Es handelt sich hier um einen leicht veränderten Aufsatz, der zum erstenmal in CIVITAS (53. Jg., Nr. 5/6, 1998) erschienen ist; er wird hier mit Erlaubnis der Redaktion nachgedruckt.


Jahrgang 6/1999 Seite 166



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