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Gertrud Luckner
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50 Jahre Freiburger Rundbrief

Auf dem 72. Katholikentag vom 1. bis 5. September 1948 in Mainz schlug die offizielle Geburtsstunde des „Freiburger Rundbriefs“. Mit dem 93. Deutschen Katholikentag unter dem Leitwort „Gebt Zeugnis von eurer Hoffnung“ vom 10. bis 14. Juni 1998 jährt sich zum 50. Mal dieses Datum. Alle, die in diesen fünf Dezennien sich dem Lebenswerk von Frau Dr. Gertrud Luckner (gest. 31. August 1995) verbunden wissen, erfüllt der Rückblick auf die durchschrittene Zeit des gemeinsamen christlich-jüdischen Verständigungsbemühens mit tiefer Dankbarkeit gegenüber Gott und denjenigen, die zum Gelingen des Dialogs, und sei er auch noch so zaghaft, beigetragen haben. Wir sind auf einem Weg des Einander-Verstehens vorangekommen, der vor 50 Jahren im allgemeinen Bewußtsein der Christenheit noch nicht denkbar war. Auf der Seite unserer jüdischen „im gewissen Sinne älteren Brüder und Schwestern“ (Papst Johannes Paul II.) war es ungeheuer schwer, mit Christinnen und Christen wieder den Dialog aufzunehmen, deren Verständnis für ihre jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger vielfach — besonders in der Zeit des unseligen Dritten Reiches — umgeschlagen war in offenen oder versteckten Haß bis zum Schweigen über die Vernichtung von Millionen von Juden.


Jahrgang 5/1998 Umschlagseite 4