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Clemens Thoma

Kurzsichtige Theologien

In der ersten Szene des dritten Aufzugs von Shakespeares Hamlet sagt der königliche Kämmerer Polonius: „Mit der Andacht Mienen und frommem Wesen überzuckern wir selbst den Teufel.“ Dieser derb-plastische Satz diente der Entlarvung des dänischen Königshofes, in dem Frömmigkeit und Macht ein menschenfeindliches Versteckspiel unter schönem äußerem Schein spielten. Man redete erbaulich und handelte fromm, um Rivalen umbringen und die Spuren eigener Verbrechen verwischen zu können. Dieses Shakespeare-Wort läßt sich streckenweise auf einige heutige theologische und spirituelle Gedankenspiele übertragen, die den Keim der Bosheit gegen verschiedene Menschengruppen in sich tragen. Ihre Autoren wollen oder können es nicht wahrhaben, daß ihre schön klingenden Konstrukte der Menschenfeindlichkeit, der Religionsverachtung, dem Fremdenhaß, dem Rassismus und dem Antisemitismus Vorschub leisten. In theologischen Artikeln und in spirituellen Aufmunterungen klingt vieles geschliffen, gescheit und anregend. In Tat und Wahrheit ist es aber nicht viel mehr als ein shakespearischer Zuckerguß, der den bitteren Mangel überdeckt, daß die betreffenden Autoren kaum etwas aus der Geschichte gelernt haben. In der Hitlerzeit gab es zu wenige Theologen und Frömmigkeitstheoretiker, die klar, ohne Einschränkung und ohne Verschleierung, die damalige Menschenverachtung und Mörderei anprangerten.

Es geht hier nicht darum, über die Vergangenheit zu Gericht zu sitzen. Wohl aber sind alle Menschen, die noch irgendwie aus der christlichen Tradition heraus leben, zu eindeutigen Stellungnahmen gegen menschengefährdende und judenfeindliche Theologien und Spiritualitäten aufgerufen. Wer sich in theologischen und frömmigkeitsgeschichtlichen Inhalten und Stoffen einigermaßen auskennt, hat die ernste Pflicht, Publiziertes und Verkündigtes intensiv auszuleuchten und die darin schlummernden Keime versteckter Bosheit ans Licht zu bringen. Eher soll ein Theologenstreit gewagt werden, als daß der Vorwurf riskiert würde, auch unsere Generation sei in der Abwehr falscher Ideologien zahm und ausweichend. Die Angst vor den heute neu aufgeflammten Bewegungen und Tendenzen mit fremden und judenfeindlichem Gehabe steckt nicht nur in den Herzen vieler besorgter Christen, die sich seit den 60er Jahren dieses Jahrhunderts dem Ideal der Reinigung der christlichen Botschaft von inhumanen Antichristlichkeiten verschrieben haben.

Im folgenden werden einige „Fallbeispiele“ aufgegriffen — vielleicht nicht die wichtigsten —, aus denen etwas, aus den zunächst harmlos erscheinenden, auf die Dauer uns aber bedrohenden religiös gefärbten Ideologien gelernt werden kann.

1. Christus, Gott und das Judentum

Vor kurzem erschien in der angesehenen Zeitschrift „Kerygma und Dogma“ ein Artikel von Joachim Ringleben: „Der Gott des Sohnes, Christologische Überlegungen zum Verhältnis von Judentum und Christentum“.1 Darin werden Thesen vertreten, die das religiöse und soziale Verhältnis zwischen Juden und Christen auf eine möglichst schmale Basis stellen wollen. Die erste These lautet:

„In Gestalt des Juden Jesus ist die alttestamentarisch jüdische Religion in Widerstreit zu sich selber geraten. Jesus ist der Ort, an dem der jüdische Glaube und Gottesdienst sich gegen sich selbst wendet und so in die Krise gerät. Weil Jesus Jahwe gegen ihn selber zur Geltung bringt, ist er die offene Wunde im Judentum“(22).

Hat denn Ringleben noch nie etwas davon gehört, daß sich die Trennung der Wege zwischen (Juden-)Christentum und Judentum erst ab dem zweiten Jahrhundert n. Chr. allmählich und uneinheitlich vollzogen hat. Jesus jedenfalls fühlte sich bis zu seinem letzten Atemzug als Jude und als jüdischer Märtyrer. Ringleben müßte ferner wissen, daß die frühen Christen bis zur Tempelzerstörung, die sich 40 Jahre nach Jesu Tod ereignete, als jüdische Beter den Tempel besuchten, und daß auch die spätere christliche Verkündigung teilweise in den Synagogen geschah. Die allmähliche Trennung zwischen nicht christusgläubigen Juden und den judenchristlichen Gemeinschaften wurde ferner nicht hauptsächlich christologisch begründet. Sie drängte sich auf, weil die Christen sich als Auswahlgemeinschaft aus allen Völkern verstanden und ihnen daher die Synagoge mit ihrer religiöskommunalen Verfaßtheit als nicht mehr zu ihnen passend vorkam. Die vier bis fünf ersten christlichen Generationen wußten also nichts davon, daß die jüdische Frömmigkeit wegen Jesus sich krisenhaft gegen sich selbst gewendet hätte.

Was aber soll ferner der ominöse Satz, wonach „Jesus Jahwe gegen ihn selber zur Geltung bringt“ und wonach Jesus deshalb „die offene Wunde im Judentum“ ist? Ringleben antwortet darauf mit seiner zweiten These:

„Die Menschwerdung Gottes in Jesus hat die theologisch grundsätzliche Bedeutung, daß Gott sich selber, d. h. seine Einheit in und mit Christus neu bestimmt hat“(24).

Zur weiteren Erklärung dienen folgende Sätze:

„Das christologische und das trinitarische Dogma bearbeiten den Konflikt zwischen Jahwe und dem Vater Jesu Christi; sie bewahren die Einheit Gottes, indem sie sie als in dem Menschen Jesus sich durchsetzende denken, und sie überführen das Gottesverständnis des alten Bundes in das des neuen“(24).

Der „Konflikt zwischen Jahwe und dem Vater Jesu Christi“ ist mühelos als theologischer Unsinn zu durchschauen. Ringleben kann sowas nur sagen, weil er — auch dies ist ein entferntes antisemitisches Klischee — voraussetzt, die Geschichte Gottes mit dem Volk Israel sei gescheitert,2 Gott sei in vorchristlicher Zeit ziemlich passiv gewesen, und er habe erst durch Jesus Christus voll zu sich selbst gefunden.

2. Das Neue Testament — die Wurzel des Alten?

Es geht Ringleben nicht nur um das Verhältnis zwischen dem Gott Israels und Jesus Christus, sondern auch um jenes zwischen Altem und Neuem Testament. Auch da errichtet er ein theologisches Kartenhaus. „Infolge der neuen Selbstbestimmung Gottes in Christus“ gelte „theologisch genau das Umgekehrte“ dessen, was judentumsfreundliche Exegeten und Judaisten annehmen:

„Das Neue (NT) ist die Wurzel der bleibenden Geltung des Alten. Der neue Bund setzt erst den alten in ein neues, relatives Recht und führt ihn so in alle Ewigkeit mit und hat ihn als seine spezifische Voraussetzung bei sich“(28).

Daß das Neue Testament „theologisch die Wurzel des Alten Testaments“ ist(28) und daß der sich aus seiner Einsamkeit heraus zum Vater Jesu Christi entwickelnde Gott Israels daran schuld ist, dies ist eine arge christologische Engführung und eine neutestamentliche Überhöhung. Diese Engführung widerspricht nicht nur der Theozentrik Jesu und die Verwiesenheit der Christologie auf den „Vater“ (vgl. Gal 4,47; Röm 11,28-36; 15,7-13), sondern auch der Relationalität des Christentums zum Judentum hin. Die Offenbarung hat nicht bei Christus begonnen, und sie ist nicht nur wegen Christus geschehen. Sie ist vielmehr schon bei Abraham vorhanden und Israel und die Völker der Welt sind Gottes Adressaten. Seit dem Ableben Markions im 2. Jh. n. Chr. ist es in allen christlichen Traditionen selbstverständlich, daß das Alte (Erste) und das Neue Testament „mit gleichem Engagement der Frömmigkeit und Ehrfurcht angenommen und verehrt werden“.3

3. Judenfeindliche Allüren

Als Konsequenz aus dieser hochgestochenen Theologie ergibt sich fast deduktiv eine harsche Feindschaft gegen das religiös bestimmte jüdische Volk, das sich bis heute problemlos als Verwalterin und Ausgestalterin der Offenbarung der Hebräischen Bibel betrachtet. Dieses Volk steht sich nach Ringleben selbst im Wege. Es sei nicht wahr, daß das Christenturn das Judentum von außen her überbiete und destruiere, „sondern es ist das Judentum selber im Gegensatz und Unterschied zu sich. Die Eigenidentität des Christlichen hat etwas mit einer Selbstentzweiung des Jüdisch-Alttestamentlichen zu tun“(22).

Am Schluß des Aufsatzes von Ringleben kommt ,des Pudels Kern‘ unverhüllt zum Vorschein: „Anstatt die Bindung von Gott und empirischem Volk Israel zu perpetuieren — mit allen problematischen Konsequenzen hinsichtlich der Politik des Staates Israel —, ist für das christliche Gottesverhältnis der Glaube an das ewige Leben getreten“(29).

So darf nicht mehr theologisiert werden. Sonst wird auch das Christentum — das in seinem Wesen ökumenisch ist und die Religion anderer anerkennt — samt dem Judentum unter einem Zuckerguß begraben und erstickt. Es ist in keiner heiligen Schrift belegt, daß „der Glaube an das ewige Leben“ an die Stelle der Bindung an den Gott Israels und an sein Volk zu treten habe.

4. Mangelnde Rückbezüge

Derzeit macht ein Buch von Gerd Lüdemann Furore.4 Seine These lautet: konkret gesprochen war das Grab gar nicht leer, sondern voll, wenn es überhaupt ein Einzelgrab gegeben hat, und der Leichnam Jesu ist jedenfalls nicht entwichen, sondern verwest“(196). Mit dieser Tatsache könne man noch gut als Christ leben, denn: „Vor Ostern ist bereits all das vorhanden, was nach Ostern endgültig erkannt wurde . . . Der Mensch Jesus ist die objektive Macht, die den immerwährenden Grund der Erlebnisse eines Christen darstellt“(200). Jesus sei „die Spur Gottes“ in unserem Leben(201).

Lüdemann hat gründlich formgeschichtlich im Neuen Testament recherchiert. Hier will nicht bestritten werden, daß es mit dem leeren Grab und den Erscheinungen des auferstandenen Christus seine formkritischen Schwierigkeiten hat. Ebensowenig will verneint werden, daß jemand ein guter und wahrer Jünger Jesu sein kann, auch wenn er nicht an seine leibiche Auferstehung glaubt.

Unübersehbar ist aber, daß Lüdemann in außerneutestamentlich-jüdischen Schriften des ungefähren Zeitalters Jesu nur sehr sporadisch auf Spurensuche gegangen ist. Er hat sich nicht damit befaßt, in welchen jüdischen Kreisen vor Christus die Auferstehungshoffnung entstanden ist und wie viele Motivkomplexe und Vorstellungsbilder damit verbunden waren. Er machte sich auch keine Gedanken darüber, welche geschichtlichen und sozialen Umstände die Auferstehungshoffnung in vorneutestamentlicher Zeit gefördert oder vermindert haben. Vor allem hat er sich nicht bei den damaligen jüdischen Glaubenszeugnissen über die Auferstehungshoffnung (z. B. bei der 2. Berakha des Achtzehngebets samt ihrer Vorgeschichte) aufgehalten. Die Kritik an diesen Mängeln hat nicht nur akademischen Charakter. Wenn wir den christlichen Glaubenszeugnissen gerecht werden wollen, genügt das Neue Testament nicht. In den theologischen Beweisführungen droht oft ein neutestamentlicher Engpaß, der nicht nur das christliche Glaubensbekenntnis aushöhlt, sondern auch seine jüdischen Wurzeln ausreißt. Auch der Rückbezug auf das Erste Testament genügt bei derlei weitreichenden Schlußfolgerungen nicht. Wer seriöse historische und theologische Schlußfolgerungen ziehen will, muß auch die außerbiblische — besonders die zwischentestamentliche — Literatur einbeziehen. Die Entwicklung des Glaubens und teilweise auch der Inhalt des Glaubens ist sowohl im Judentum als auch im Christentum als auch im außerbiblischen Bereich abzulesen und kritisch zu hinterfragen. Wer das nicht tut, verfällt trotz aller gegenteiligen Beteuerung einem Biblizismus zum Opfer, der Gräben zwischen Judentum und Christentum aufreißt, die unnötig sind. Aus dem sogenannten pseudepigraphischen jüdischen Schrifttum der unmittelbar vorneutestamentlichen Zeit hätte Lüdemann z. B. lernen können, daß die plastischsten Ausdrucks- und Denkweisen über die Auferstehung der Toten sich nicht in der spät- und nachneutestamentlichen Zeit finden, sondern in der Zeit vor dem Auftreten Jesu. Je mehr ins frühjüdische Schrifttum zurückgeschaut wird, desto deutlicher kommt die neutestamentliche Botschaft ins Blickfeld.

5. Unhistorische Anschuldigungen

,Das Ruhrwort‘, die Wochenzeitung im Bistum Essen, stand vor Pfingsten unter dem Leitartikel „Pfingsten — ein Störfall“.5 Ziemlich in der Mitte dieses Artikels stehen folgende wuchtig klingende Sätze: „Israel zur zeit Jesu, das war eine Sklavenhaltergesellschaft reinsten Wassers, in der nur die Einbindung in die Sippe und Familie . . . relativen Schutz bot. Soziales Verhalten gab es nur innerhalb dieser Gruppen.“ Auch dies scheint wieder Mode zu werden: Pauschalurteile werden gegen das Judentum der Zeit Jesu geschleudert, die in dieser Form sicher nicht stimmen.6 Auch von Amerika her sind ähnliche Töne zu vernehmen. Paulus selbst habe sein zeitgenössisches Judentum aufgrund bitterer Erfahrung als „ein System geheiligter Gewalttätigkeit“ eingestuft, meint der Exeget Robert G. Hamerton-Kelly.7 Paulus hat sich nun aber nie so geäußert, und die Sache der Sklavenhaltergesellschaft könnte sich höchstens gegen die römischen Unterdrücker richten. So haben wir wieder einmal Versuche der Diskreditierung einer längst vergangenen jüdischen Gesellschaft vor uns, die wir heute nur noch umrißhaft erkennen können. Ein vorschnelles Urteil über jüdische Zustände zur Zeit Jesu und über ihren Ruf verhindert jegliche christliche Verkündigung. Historische Halbwahrheiten untergraben die Glaubwürdigkeit. Aber nicht nur das: Hier lauert der Antisemitismus, der in seiner religiös-christlichen Variante jahrhundertelang von der Verunglimpfung der Juden des Zeitalters Jesu gelebt hat.

6. Mitverantwortung der jüdisch-christlichen Bewegung

Das Christentum muß sich auch heute einem Selbstreinigungsprozeß unterziehen und es darf darin nicht erlahmen. Dazu gehören vor allem klare und deutliche Absagen an alle Formen von Rassismus, Antisemitismus, Absolutismus, Verachtung fremder Religionen und Menschen. Darin eingeschlossen muß das Bemühen sein, sich theologisch und in der Bekehrung rücksichtsvoll und beziehungspositiv auszudrücken. Jede Form von undialogischer Zuspitzung auf den eigenen Glaubensbezug wird von Menschen außerhalb der eigenen Konfession als Affront empfunden. Es ist speziell der jüdisch-christlichen Bewegung unserer Zeit aufgetragen, auf die theologische, ideologische und emotionale Sauberkeit und Geradheit des Christentums zu achten und zu drängen. Sonst verliert auch sie ihre Glaubwürdigkeit. Wir müssen aufhorchen, wenn heute von mehreren jüdischen Seiten her der Ruf zu uns hinüberdringt, es gebe für Juden und Jüdinnen in Deutschland keine Zukunft, weil Rechtsextremismus, Neonazismus und Heuchelei zunähmen. Ein junger intelligenter jüdischer Schriftsteller und Filmemacher schreibt z. B. über die deutsch-jüdische Situation um das Jahr 1985: „Man verlieh Juden Bundesverdienstkreuze, wenn es notwendig war, man feierte in verlogener Eintracht die Woche der Brüderlichkeit, man traf sich zu Gedenkveranstaltungen und sprach salbungsvoll, mit pathetischer Stimme von den ,Verbrechen, die im Namen des deutschen Volkes‘ begangen worden waren und verhöhnte mit all den dummen Phrasen und Floskeln lediglich seine ,jüdischen Mitbürger‘, während diese hinter ihren inneren Gettomauern so taten, als ob sie gar nicht anwesend wären.“8

Auch der Freiburger Rundbrief darf nicht nur harmonisierend eine heile jüdischchristliche Welt schildern. Er muß vielmehr mit allem Nachdruck auf verschiedenartige Fehlverhalten aufmerksam machen. Sonst zöge er sich mit Recht den Vorwurf der Heuchelei zu.

  1. KuD 40 (1994) 2030.
  2. Daß die Geschichte mit der angeblich unglücklichen und gescheiterten Liebe oder gar Ehe Gottes mit Israel ein ebenso beliebtes wie falsches Motiv der christlichen Predigt und Katechetik ist, kann z. B. aus einem Predigtvorschlag zum 4. Fastensonntag 1994 in „Der Prediger und Katechet“ (197199) abgelesen werden. Der Verfasser dieses Vorschlags, HermannJosef Coenen, war sich wohl kaum bewußt, wie sehr solche emotionale Vorstellungsreihen zur latenten Judenfeindschaft verführen können.
  3. Vgl. Enchiridion symbolorum, 36. Aufl., Barcelona 1976, 364 f. Nr. 1501.
  4. Gerd Lüdemann, Die Auferstehung Jesu, Historie, Erfahrungen, Theologie. Radius Verlag, Stuttgart 1994.
  5. Ruhrwort Nr. 20 vom 21. Mai 1994; Verfasser ist Dipl. theol. Martin Schirmers.
  6. Dem Vernehmen nach hat sich Schirmers damit gegen die römische Herrschaft in Palästina wenden wollen. Die Römer seien die Sklavenhalter gewesen. Dies würde zwar annähernd stimmen. Der Wortlaut weist aber auf die jüdische Geschichte hin.
  7. R. G. HamertonKelly, Sacred Violence, Minneapolis 1992.
  8. Richard Ch. Schreiner, Zwischen Welten, Ein jüdisches Leben im heutigen Deutschland, Kindler Verlag, München 1994, 53.

Jahrgang 1 — 1993/94 Seiten 241-247


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