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Ein nie gekündigter Bund

Michael P. Maier

Historische Fakten und prophetische Visionen

1. Von 1215 bis 1965 – Die Faktoren, die diese große Wende bewirkten

800 Jahre sind seit dem IV. Laterankonzil vergangen, 800 Jahre, seitdem Formulierungen verwendet wurden wie „die Bosheit der Juden“, „sie treiben ihr Spiel mit den Christen“, „die Frechheit der Übertreter“, „diese Anmaßenden sollen unterdrückt werden“. Vor 50 Jahren, beim II. Vatikanischen Konzil, fand die Kirche eine völlig neue Sprache: „jenes Volk, mit dem Gott aus unsagbarem Erbarmen den Alten Bund geschlossen hat“, „die Wurzel des guten Ölbaums“, „die Juden sind immer noch von Gott geliebt“

Kein Zweifel: Nostra aetate ist ein Meilenstein in der leidvollen Geschichte zwischen Christen und Juden. Dieses Dokument hat unsere Art zu denken revolutioniert und die Fundamente für einen Prozess der Wiederannäherung gelegt, der nicht mehr umkehrbar ist. Der heutige Tag ist deshalb vor allem ein Anlass zu Freude und Dankbarkeit. Gleichzeitig müssen wir aber auch über die Ursachen dieser Wende nachdenken. Es genügt nicht festzustellen, dass sich die Lage gebessert hat. Wir müssen auch das Wie und Warum verstehen, sonst laufen wir Gefahr, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Was sind also die Gründe dieser Wende? Welche Faktoren haben die Kirche dazu bewegt, ihre Haltung dem jüdischen Volk gegenüber so grundlegend zu verändern?

Es war auch keine freiwillige Entscheidung, sondern die Geschichte hat die Kirche praktisch gezwungen, das zu korrigieren, was sie lange Zeit vertreten hatte. In diesem kurzen Vortrag kann ich keine detaillierte Analyse vornehmen, ich möchte aber wenigstens einige Umstände benennen, die den Weg vom IV. Laterankonzil zum II. Vatikanischen Konzil gekennzeichnet haben.

Der erste wichtige Faktor war der Verlust der weltlichen Macht. Jahrhundertelang war der Papst nicht nur eine geistliche und moralische Autorität, er war auch das Oberhaupt des Kirchenstaates. Der Besitz weltlicher Macht – der Polizei, des Militärs, der Gerichte und der Verwaltung – erlaubte es ihm, einen Staat zu leiten, in dem der Katholizismus Staatsreligion und Andersgläubige Bürger zweiter Klasse waren. Unter diesen Bedingungen war es nicht schwer, von der theologischen Diskriminierung zur sozialen Ausgrenzung überzugehen. So wurde 1555 in Rom das Getto errichtet, in dem die Juden während der ganzen Dauer des Kirchenstaats abgesondert leben mussten. Erst 1870 wurde es endgültig aufgehoben, mit der Einheit Italiens, als die Truppen des neuen Reiches die Stadt Rom einnahmen. Das Ende des Kirchenstaats ist nur ein Detail in dem umfassenden Prozess der Säkularisation, in dem die Kirche in ganz Europa einen großen Teil ihrer politischen und wirtschaftlichen Macht verlor. Wie soll man diesen historischen Vorgang bewerten? Bei einer Rede in Freiburg im Breisgau am 25. September 2011 hat Papst Benedikt ein überraschendes Urteil abgegeben:

„Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die verschiedenen Epochen der Säkularisierung zur Hilfe, die zu ihrer Läuterung und inneren Reform wesentlich beigetragen haben. […] Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden.“1

Eine Kirche, die keine politische Macht besitzt, ist freier, um sich der Welt zuzuwenden; sie ist auch freier, um mit der jüdischen Welt in Dialog zu treten, auf einer Ebene der Gleichheit und nicht mehr der Überlegenheit.

Ein zweiter entscheidender Faktor für die geänderte Haltung der Kirche waren die tragischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts: der Zweite Weltkrieg und die Ermordung von Millionen Juden in der Schoa. Dieses Verbrechen wurde von einem Regime begangen, das zutiefst atheistisch war, das Gewissen, Schuld, Sühne und Würde des Menschen nicht kannte. Es wäre aber nicht möglich gewesen ohne die stillschweigende Zustimmung und die aktive Mitarbeit vieler Getaufter. Viele Christen waren nicht darauf vorbereitet, sich der nationalsozialistischen Ideologie zu widersetzen und die Juden zu schützen, nicht nur einzelne Personen, sondern auch die Gemeinden, die seit Jahrhunderten mitten unter ihnen lebten.

Der Kirche fiel es schwer, ihre Schuld einzugestehen, eine Schuld, die über die persönliche Schuld ihrer Mitglieder hinaus auch eine institutionelle war, weil sie das Handeln ihrer Amtsträger und ihre Lehre über das Judentum betraf. Tatsächlich hatte seit den Adversus Iudaeos-Traktaten des 4. Jahrhunderts eine „Lehre der Verachtung“, wie der französische Historiker Jules Isaac sie nannte, die Köpfe und Herzen vieler Christen erfüllt und so die fundamentale Wahrheit verdunkelt, dass Juden und Christen zu derselben „Familie Gottes“ gehören.

Das dritte geschichtliche Ereignis ist die Entstehung des Staates Israel. Die „Lehre der Verachtung“ stützte sich auf die Überzeugung, dass die Juden in der Zerstreuung leben müssen, weil sie den Messias Jesus nicht anerkannten. Die Figur des „ewigen Juden“, der ohne Ruhe auf der Erde umherirrt, rechtfertigte eine Lehre, nach der das Judentum eine überholte Religion und vom christlichen Glauben ersetzt worden war.

In dem Augenblick, als sich der Traum Theodor Herzls – eine ständige Heimstatt für das jüdische Volk – erfüllte, war eine solche Lehre nicht mehr zu vertreten. Der Staat Israel bewies und beweist noch immer die Vitalität des modernen Judentums. Auch in diesem Fall akzeptierte die Kirche die neuen Fakten nur mit großer Mühe. Es vergingen fast fünfzig Jahre, bis sie die Existenz des Staates Israel offiziell anerkannte.   

Bevor ich diesen kurzen geschichtlichen Überblick abschließe, muss ich noch eine letzte Tatsache erwähnen, die das Bewusstsein der Kirche revolutionierte. In den Jahrzehnten vor Nostra aetate gab es eine enorme Entwicklung des Bibelstudiums: die historisch-kritische Methode. Die Exegeten entdeckten den wörtlichen Sinn der Schrift wieder und damit ihren original jüdischen Hintergrund. „Jesus war kein Christ, sondern Jude“2 , erklärte der deutsche Exeget Julius Wellhausen. Doch nicht nur Jesus, auch Maria, die Apostel und die ersten Jünger: alle waren Juden! Diese biblischen und theologischen Studien sind längst nicht abgeschlossen, im Gegenteil, sie müssen noch intensiviert werden, um dem Glaubensbewusstsein der Christen eine neue Orientierung zu geben.

2. Die biblische Vision des Miteinander von Israel und denVölkern

Im Folgenden möchte ich ein Ergebnis meiner exegetischen Forschungen präsentieren: eine Theologie der Beziehung zwischen Israel und der Kirche, die auf dem Zeugnis der biblischen Propheten beruht. Die wichtigste Prophezeiung ist dabei die der Völkerwallfahrt zum Zionsberg. So wie der Dekalog, das ethische Grundgesetz der Menschheit, zweimal überliefert ist (Ex 20,2–17 und Dtn 5,6–21), ist auch die Prophezeiung der Völkerwallfahrt zweimal überliefert, im Buch Jesaja und bei Micha, als die Verheißung eines universalen Heils.

„Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort“ (Jes 2,2–3).

Die Prophezeiung fährt mit der Verheißung fort, die Völker würden ihre Waffen in landwirtschaftliche Geräte umschmieden und nicht mehr für den Krieg üben. Wir sind von der Verwirklichung dieser wunderbaren Vision noch weit entfernt. Aber gerade deshalb müssen wir den zentralen Punkt erfassen: dass die Weisung aus Jerusalem kommt! Dieselbe Tora, die die Israeliten auf dem Sinai empfingen, empfangen die Heiden auf dem Zionsberg, dort, wo Gott inmitten seines Volkes wohnt. Israel wird, um den Ausdruck eines bekannten Exegeten zu gebrauchen, „der Mose der Völker“, derjenige, der die göttliche Offenbarung empfängt und sie an die anderen Völker weitergibt. Nicht als ein abstraktes Gesetzbuch, eine soziologische Theorie, sondern als eine Weisung, die im Leben eines Volkes verwirklicht wurde. Deshalb ermahnt der Prophet seine Landsleute, jetzt schon den göttlichen Geboten zu folgen:

„Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“ (Jes 2,5).

Jesaja-Rolle (1QJesa, Ausschnitt),gefunden 1946 in Qumran in Höhle 1.
 

  

Beide sind eingeladen, sich zu „bewegen“: Die Völker müssen sich auf den Weg nach Jerusalem machen, zu dem einzigen Ort, an dem sie die Stimme Gottes hören können, und Israel muss auf den Wegen gehen, die ihm geoffenbart wurden. So werden sie sich begegnen: das Volk des Bundes und die Völker, die die Früchte des Bundes ersehnen; die natürlichen Söhne Abrahams und diejenigen, die es durch Adoption werden können.

Der Prophet Sacharja sah sogar voraus, dass die Nichtjuden die gleiche Würde wie Israel erhalten würden:

„An jenem Tag werden sich viele Völker dem Herrn anschließen, und sie werden mein Volk sein“ (Sach 2,15).

Die „nichterwählten“ Völker werden Gottes Volk! Sacharja erklärt nichts über das Verhältnis zwischen diesem neuen Volk und dem bereits bestehenden. Er behauptet nur: Gott wird weiterhin mitten in Jerusalem wohnen (vgl. Sach 2,15b). Indem er die Völker aufnimmt, verlässt er nicht das Volk seiner ersten Liebe, Israel. Die Vision der Völkerwallfahrt veranschaulicht so eine Grundstruktur des jüdischen und christlichen Glaubens: Der Zionsberg, Jerusalem ist die Mitte der Welt, und von deren Rändern ziehen die Menschen herbei, die Gott und seine Weisung finden wollen.


 

Heinrich Bünting (1545–1606), Itinerarium, 1581.

Die Welt als Kleeblatt mit Jerusalem im Mittelpunkt:

„Die gantze Welt  in einem Kleberblat/Welches ist der Stadt Hannover meines lieben  Vaterlandes Wappen.“

Dieses biblische Weltbild hat sich sogar auf die Kartografie ausgewirkt. Auf vielen mittelalterlichen Karten liegt Jerusalem im Zentrum und die anderen Ländern ringsherum. Noch zu Beginn der Neuzeit war dieses gläubige Wissen lebendig, wie die Weltkarte von Heinrich Bünting, Itinerarium Sacrae Scripturae aus dem Jahr 1581 belegt. Sie zeigt „die gantze Welt in einem Kleberblat”. Die „neue Welt“, Amerika, ist bereits entdeckt, doch in der Geographie des Glaubens bleibt Jerusalem das Zentrum der Welt, der Schnittpunkt der Kontinente und Länder. Die wichtigsten Städte sind eingezeichnet, und bei jeder ist vermerkt, wie weit sie von Jerusalem entfernt ist: Damaskus nur 40 Meilen, Alexandrien 72, Ninive 171, Rom immerhin schon 382 Meilen. Es scheint fast, als ob Sacharja dieses Bild vor Augen gehabt hätte, als er prophezeite:

„Die Einwohner vieler Städte werden kommen, und die Einwohner der einen Stadt werden zur andern gehen und sagen: Wir wollen gehen, um den Zorn des Herrn zu besänftigen und den Herrn der Heere zu suchen“ (Sach 8,20).

Wenige Verse später verwendet derselbe Prophet ein anderes, weniger imposantes, aber dafür umso persönlicheres Bild:

„In jenen Tagen werden zehn Männer aus Völkern aller Sprachen einen jüdischen Mann an seinem Gewand fassen, ihn festhalten und sagen: Wir wollen mit euch [’im-chem] gehen; denn wir haben gehört: Gott ist mit euch [’im-chem]“ (Sach 8,23).

Erneut sind es die Völker, die die Initiative ergreifen: Sie erkennen den Gott, der mit Israel ist, und drücken ihre Sehnsucht aus, gemeinsam seinen Wegen zu folgen. Es fehlt nur die Antwort des jüdischen Mannes, an den sie sich wenden. Wird er ihrer Bitte nachkommen? Oder wird er darauf bestehen, dass jeder seinen eigenen Weg geht?Das Faszinierende dieser kleinen Szene liegt gerade darin, dass die Frage offen bleibt: Werden sich zehn Männer (und Frauen) aus allen Sprachen finden? Und wird sich der Jude finden, der bereit ist, sie zu begleiten und ihr Anführer zu sein? Dabei sieht der Prophet nicht die Verschmelzung von Juden und Heiden zu einem einzigen Subjekt voraus. Ihre Beziehung wird vielmehr mit der Formel ’im-chem, mit euch, ausgedrückt: Gott inmitten seines Volkes Israel, und die anderen Völker um es herum versammelt – ein doppelter Kreis mit dem einen Gott in der Mitte.

Das Neue Testament hat diese prophetische Vision des Miteinander von Juden und Heiden nicht aufgehoben. Es hat sie lediglich konkretisiert, indem es den „jüdischen Mann“ mit Jesus identifizierte, das Wort und sichtbare Antlitz Gottes, die Tür, durch die die Heiden in die Erwählung Israels hineintreten.

3. Fünfzig Jahre nach ,Nostra aetate‘ – Perspektiven für die Zukunft

Nostra aetate repräsentiert eine entscheidende Wende, einen „point of no return“. Dennoch ist es, wie Kardinal Walter Kasper, der frühere Präsident des Päpstlichen Rates für die Beziehungen zum Judentum, am 24. Juni 2013 in seinem Artikel „Ein Konzil, das immer noch auf dem Weg ist“ formulierte, nur „der Anfang eines Anfangs des Prozesses der Versöhnung und des Friedens“. Die Hauptinitiatoren des Dokuments, Augustin Bea und Johannes Oesterreicher, hatten das gleiche Gefühl: Wir haben eine entscheidende Etappe erreicht, doch bis zum Ziel ist es noch weit. Seitdem sind 50 Jahre vergangen. Sind wir dem Ziel näher gekommen? Aber von welchem Ziel reden wir überhaupt? Nostra aetate drückt sich ziemlich allgemein aus:

„Die Kirche erwartet den Tag, an dem alle Völker mit einer Stimme den Herrn anrufen“ (NA 4).

Von diesem Tag sind wir immer noch weit entfernt. Der Name Gottes (doch welchen Gottes?) wird heute oft ausgerufen, nicht um Frieden zu verkünden, sondern um Krieg gegen Andersgläubige zu erklären.Waren die Konzilsväter also zu optimistisch? Haben sie die Unterschiede zwischen den Religionen und ihr Gewaltpotential unterschätzt? Es scheint so. Noch schwerwiegender ist die Tatsache, dass sie das letzte Ziel ins Auge fassten, die Einheit aller Völker, und dabei den Zwischenschritt übersahen: die Einheit von Christen und Juden. Nach all diesen Jahren können wir uns diese Einheit natürlich nicht mehr so undifferenziert vorstellen, dass die Juden einfach Jesus anerkennen und sich der Kirche, so wie sie ist, anschließen müssten.

Vielmehr ist es die Kirche, die zu ihrem Ursprung zurückkehren müsste, zu ihren Wurzeln im Alten Testament und im Judentum. Das heißt: den Juden Jesus und seine Sendung, das Volk Gottes zu sammeln, wiederzuentdecken; und die Tora (die so sehr diffamierte Tora!) wiederzuentdecken in ihrer Funktion, den großen Heilsplan in die kleinen Details des täglichen Lebenszu übersetzen.

Theologische Forschung und brüderlicher Dialog, zu denen Nostra aetate einlädt, wären dann nicht Selbstzweck, sondern Werkzeuge, um die Urspaltung zu überwinden: die Trennung des Gottesvolkes in Juden und Christen.Dafür braucht es neben den Universitäten auch Orte, um die Tora so zu leben, wie Jesus sie gelehrt und praktiziert hat. Denn man muss sehen können, wie sich die Welt (wenigstens ein Teil der Welt) nach dem ursprünglichen Plan Gottes verwandelt. Das wird dann auch zu einer neuen Einstellung zum Judentum führen. Für die Christen wird es nicht mehr eine andere Religion sein, sondern das Fundament und ewige Zentrum des gemeinsamen Volk-Gottes-Seins.


Dr. Michael P. Maier, 1961 geboren in Heidelberg, studierte Theologie und Klassische Philologie in Freiburg i. Br., Rom und München; seit 1985 Mitglied der Katholischen Integrierten Gemeinde; Professor für Altes Testament an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Der Beitrag basiert auf einem Vortrag anlässlich der Tagung „Ein nie widerrufener Bund – ,Nostra aetate‘. Der lange Weg vom Lateranum IV zum Vatikanum II (1215 – 1965 – 2015)“ an der Lateran-Universität am 9. November 2015.


  1. http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/speeches/2011/september/documents/hf_- ben-xvi_spe_20110925_catholics-freiburg.html [Zugriff: 1. 9. 2015].
  2. Julius Wellhausen, Einleitung in die drei ersten Evangelien, Berlin 1905, 113.

Jahrgang 23 / 2016 Heft 3, S. 177−184.


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