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Dr. Joseph Weill

"Sein Blut über uns und unsere Kinder!"

Dringlichkeit einer Revision

"Von Dr. Joseph Weill, vormals Professor an der Universität Strasbourg, erhalten wir den nachfolgenden Gesprächsbeitrag, dessen Anliegen viele unserer Leser überraschen wird, weil eine scheinbar längst beantwortete Frage darin als überprüfungsbedürftig erklärt wird, die nach dem Sinn des Ausrufs, mit dem 'das ganze Volk' von Jerusalem, soweit es auf dem Prätoriumsvorplatz versammelt war, nach Matth 27,25 die Handwaschung des Pilatus beantwortet hat, durch die er die Schuld an Jesu Verurteilung von sich abschieben wollte. Wir geben zunächst Herrn Prof. Weill das Wort und lassen dann eine vorläufige redaktionelle Antwort folgen" (Soweit der redaktionelle Vorspann zur Forderung von Dr. Weill um eine Korrektur zum Verständnis des Ausrufs in Mt 27,25 aus dem Jahr 1958).

Eine ehrliche Annäherung des christlichen und des jüdischen Standortes würde für die Geistesgeschichte der abendländischen Zivilisation, und wahrscheinlich für die Zivilisation überhaupt, einen mächtigen Antrieb, eine überaus fruchtbare Besinnung, eine wirklichkeitsnahe messianische Hoffnung bedeuten. So erfreulich und tröstlich die in dieser Richtung, besonders in Deutschland, unternommenen mutigen Versuche erscheinen, vermögen sie nur dann zu einem bleibenden Erfolg zu führen, nur dann die notwendigen tiefschürfenden, leidenschaftslosen Änderungen der Begegnung und des Dialoges zur Folge zu haben, wenn die schwere Hypothek der in ihrer überlieferten Form sicher tendenziösen Anklage auf „Gottesmord“ ein für alle Mal gelöscht wird.

Seit zwei Jahrtausenden lastet sie auf jedem jüdischen Menschen und auf jeder jüdischen Generation bis auf den heutigen Tag als ein untragbares, unentrinnbares, unbarmherziges und unmenschliches Schicksal. Ströme unschuldig vergossenen Blutes, ununterbrochene Ketten grausamster Verfolgungen; nie verstummende Feldzüge niedrigster Verleumdung und wilden Hasses (allzu oft geschürt von den Trägern und Herolden derjenigen Religionen, die göttliche Liebe und göttliche Gnade allen Menschen der weiten Erde teilhaftig werden zu lassen sich zur ersten, verantwortungsvollen Aufgabe gemacht), Schändungen und Entehrungen, systematische, beschämende Demütigungen und hoffnungslose Entmenschung füllen zum Bersten die Akten dieses nie endenden Prozesses. Es könnte unserer Zeit nach diesen dunklen, schmerzensreichen Jahren vergönnt sein, ihn zu einem gerechten Ende zu führen.

Niemand ist zu unwichtig, zu unerfahren, zu unwissend, zu klein, um nicht zu der Erreichung dieses hohen Zieles mit ganzer Kraft mitzuhelfen. Es bedarf dazu dieser Liebe zum Nächsten, deren göttliches Gebot die religiösen Beziehungen unter allen Menschen, ohne Ansehen, ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft, des Bekenntnisses, der Farbe, belebt und erwärmt. Aus dieser Liebe zum Mitmenschen, dieser messianischen Hoffnung auf eine Verbrüderung der menschlichen Gesellschaft, hat das verfemte, verfolgte, verachtete jüdische Volk die Kraft zu einer Geduld des Abwartens geschöpft, die in der Geschichte seinesgleichen sucht. So ist letzten Endes der Antisemitismus auf der geistigen Ebene keine Angelegenheit des jüdischen Volkes, sondern der Umwelt und nicht zuletzt der christlichen Umwelt.

Die Anklage des jüdischen Volkes auf Gottesmord ist in folgenden Sätzen des Evangeliums formuliert:

„Und das ganze Volk antwortete: Sein Blut falle auf uns und auf unsere Kinder zurück“ (Matth 27,24–25).

Man kennt wohl kein anderes Beispiel einer selbst bis zur Weißglut des zürnenden Hasses getriebenen Volksmasse, die freiwillig die ausschließliche Verantwortung einer Hinrichtung auf sich nähme, anstatt, sogar ungerechterweise, das Opfer damit zu belasten. Und dieses Volk scheut anscheinend nicht einmal das Schicksal der Kinder mit dieser Tötung zu verflechten. Vollauf da es sich um eine jüdische Menschenmasse handelt, für die Blut das Symbol der von Gott eingeflößten Seele bedeutet, so daß sogar Blut von Tieren niemals genossen noch gebraucht werden darf, „auf die Erde sollst du es vergießen wie Wasser“ (Lev 19, 13), und die von der Furcht etwa unschuldig vergossenen Blutes geradezu und immerfort gequält erscheint.

Eine Untersuchung sämtlicher in der Bibel (AT) vorkommenden Stellen, an denen diese Wendung gebraucht wird:  „Sein Blut auf mich, auf Dich, auf uns“, oder „sein Blut auf dein, sein, unser, euer Haupt”, erweist, daß es sich um eine feierliche, sakramentale Formel handelt, die den Menschen der Bibel geläufig ist. Die Absicht dieser kurzen Notiz ist, ihre Bedeutung und ihre Gebrauchsbedingung zu untersuchen.

1. In dem bedeutungsvollen Kapitel Ezechiels, in dem der Prophet mit markanten Worten die individuelle Verantwortung jedes Menschen festsetzt, findet sich eine ausdrückliche Definition der uns interessierenden Wendung:

„Aber wenn (der Gerechte) einen Sohn zeugt, gewalttätig und mordend  [...] und übet aus all diese Greuel, des Todes muß er sterben. Sein Blut wird an ihm hängen [...] (denn) die Seele, die sündigt, sie wird des Todes sein; der Sohn wird keine Last tragen durch die Schuld des Vaters; noch der Vater eine Last durch die Schuld des Sohnes; die Gerechtigkeit der Gerechten wird auf ihm selbst ruhen; und auf ihm selbst ruhe der Frevel des Bösen“ (Ez 18,10.13.20).

2. Ein zweites Beispiel, aus demselben Buche, beleuchtet die Bedeutung unserer Formel: In dem Gleichniswort vom Späher, bestellt zur Sicherheit seiner Auftraggeber, liest man:

„Und wenn er (der Späher) das Schwert erspäht, wie es in das Land eindringt, und in das Horn bläst und verwarnt das Volk – und der hören soll, hört wohl die Stimme des Hornes und kehrt sich doch nicht daran; und da kommt das Schwert und rafft ihn hinweg: sein Blut hänge auf seinem Haupte. Die Stimme des Hornes hörte er und kehrte sich nicht daran: sein Blut hänge an ihm; aber hätte er sich verwarnen lassen, so hätte er seine Seele gerettet. Und der Späher, der erblickt das Schwert, wie es eindringt, und er bläst nicht in das Horn, so daß das Volk nicht gewarnt wird, und das Schwert drang ein und raffte von ihnen eine Seele; diese wurde durch ihre eigene Schuld genommen; aber das Blut werde ich aus der Hand des Spähers heimfordern. Und nun, Sohn Adams, zum Späher habe ich dich bestellt für das Haus Israels“ (Ez 33,3–7).

Jedes Individuum trägt ausschließlich und vollständig die Verantwortung für sein Tun und Lassen und alle dessen Folgen. Auch die „passive Haltung" wird zu einer Unterlassungssünde, wenn dadurch ein leibliches oder geistiges Leben verloren geht. Eine methaphysische Resonanz klingt in dieser Formel mit. Sie gibt der Verantwortung vergossenen Blutes nicht nur menschliche, sondern auch religiöse Folgen. Die Formel wird angewandt, um öffentlich die Unschuld darzulegen; um bei einer Hinrichtung die Mitschuld feierlich auszuschließen oder im Gegenteil, mit Hilfe dieser Formel, im Augenblick eines Eides die Schuld eventuell durch Mittun vergossenen Blutes vor Augen zu halten, oder auch die Schuld eines zum Tode Verurteilten im Augenblick seiner Hinrichtung klar und öffentlich darzulegen. Wer an seinem Tode – seinem eigenen oder dem eines Mitmenschen – schuldig ist, auf dem bleibt das vergossene Blut hängen, er ist dafür vor Gott und den Menschen verantwortlich. In den folgenden Stellen läßt sich die Bedeutung dieser Formel im sozialen Leben klar herausarbeiten.

3. Die zwei von Josue ausgeschickten Kundschafter finden bei Dame Rahab Unterschlupf, als der König von Jericho ihre Auslieferung verlangt. Die gewiegte Wirtin führt die Grenzpolizei in die Irre und läßt ihre zwei Schützlinge an einem Seile auf die andere Seite des Walles nieder. Als Entgelt verlangt sie für sich und ihre Familie die Erhaltung des Lebens und Schutz vor der künftigen Besetzungsmacht.

„Da sprachen zu ihr die Männer: Wir betrachten uns von dem Dir geleisteten Schwur, den wir Dir geschworen, ledig, unter folgenden Bedingungen: Wahrlich, wir werden in das Land kommen. Dieses scharlachrote Seil binde an das Fenster durch das Du uns herunterließest. Und Deinen Vater und Deine Mutter und Deine Brüder und Dein ganzes Vaterhaus, vereinige sie mit Dir im Innern des Hauses. Und dies wird sein: Jeglicher, der aus der Türe Deines Hauses sich hinausbegeben wird: Sein Blut hänge auf seinem Haupt, während wir unschuldig sein werden; aber für jedweden, der bei Dir im Hause bleiben wird, sein Blut hänget auf unserem Haupt, wenn eine Hand sich auf ihn legen wird" (Jos 2,17–19).

In präziser Form werden hier die Bedingungen eines moralischen Kontraktes auseinandergelegt und die gegenseitige Verantwortung scharf abgesteckt.

Der zweite Absatz – der die Verantwortung der Kundschafter im Falle einer Verletzung des mit Dame Rahab abgeschlossenen Paktes von seiten der Besetzungstruppen genau festsetzt – ist der einzige Passus, der wortwörtlich demjenigen gleicht, der im Evangelium nach Matthäus der Volksmasse in den Mund gelegt wird; nur wird dort noch der Beisatz: „und unseren Kindern“ beigefügt.

In unserer Stelle kann keine Mißdeutung entstehen: Wenn Ihr die Bedingungen unseres gemeinsamen Abkommens befolgt, sagen die Kundschafter, und Ihr bleibt im Innern des Hauses, dann tragen wir die alleinige Verantwortung für jedes Haar das Euch gekrümmt wird. Solange Ihr im Innern bleibt, hängt die Verantwortung für Euer Blut ganz auf uns. In der Tat werden Rahab und ihre Familie als einzige der Einnahme Jerichos entrinnen.

4. Der königlichen Gunst sicher, meldet sich ein Bote aus Sauls Feldlager in zerrissenem Gewande, das Haupt mit Asche bedeckt, bei David (2 Sam 1,3–11.13–16):

3 Da sprach zu ihm David: „Woher kommst Du?“ Da antwortete er: „Aus dem Lager Israels bin ich entronnen.“

4 Da erwiderte ihm David: „Wie ging die Sache vor sich, Erzähle doch schnell!“ Da berichtete er, daß das Volk vom Kampfe geflohen war, dass viele vom Volk gefallen waren und getötet, und daß auch Saul und Jonathan, sein Sohn, tot waren.

5 Da sprach David zu dem jungen Soldaten, der ihm berichtete: „Woher weißt Du, daß Saul tot ist sowie Jonathan, sein Sohn?“

6 Da erwiderte der berichtende junge Soldat: „Durch Zufall kam ich auf den Berg Gilboah Und da erblickte ich Saul auf seine Lanze sich stützend. Und schon bedrohten ihn scharfe Kampfwagen und reitendes Volk.

7 Da wandte er sich zurück, erblickte mich und rief nach mir, Und ich erwiderte: Hier bin ich.

8 Und er sprach zu mir: Wer bist Du? Und ich erwiderte: Ein Amalekiter bin ich.

9 Da sagte er zu mir: Spring auf mich zu und töte mich. Todeskrampf hat mich erfaßt, wenn schon meine Seele noch ganz in mir ist.

10 Da sprang ich auf ihn zu, und ich tötete ihn, denn ich wußte wohl, er würde seinen Fall nicht überleben. Und ich nahm das Diadem auf seinem Haupte und den Ring um seinen Arm, und ich brachte sie meinem Herrn hierher.“

11 Da erfaßte David seine Gewänder und zerriß sie und alle Männer um ihn folgten ihm.

13 Dann sprach David zu dem jungen Soldaten, der ihm Bericht erstattete: „Woher bist Du?“ Und er antwortete: „Ich bin der Sohn eines Beisassen, ein Amalekiter bin ich.“

14 Da sprach zu ihm David: „Wie konntest Du nicht fürchten deine Hand auszustrecken, um zu verderben den Gesalbten Gottes?“

15 Und David rief einen seiner Knappen und befahl: „Nähere Dich und triff ihn tödlich.“
Und er schlug ihn, und er starb.

16 Und David sprach zu ihm: „Dein Blut hänge auf Deinem Haupt! Denn Dein Mund hat gegen Dich gezeugt, als er sagte: Ich habe den Gesalbten Gottes getötet“ (2 Samuel 1,3–11.13–16).

Nach dem öffentlichen Beginn der Hoftrauer – die königlichen Insignien beglaubigen offiziell die Nachricht vom Tode Sauls – spricht David als Kriegsherr das Urteil über den Königsmörder: Er befragt ihn nochmals über seine Identität, um ihn wegen Mordes an der Person des Königs zum Tode zu verurteilen. Das Urteil, sogleich vollstreckt, wird durch die sakramentale Formel bekräftigt: Du hast durch Deine eigene Aussage dein Leben verwirkt, du bist schuldig, allein und ausschließlich schuldig, auf deinem Haupt hängt das verflossene Blut.

5. Der König Salomo sendet einen seiner Offiziere gegen Joab, der für Adonijahú gegen Salomo Partei ergriffen hatte (1 Kön 2,29–33.36–37):

29 und es wurde dem König Salomon hinterbracht, daß Joab in das Zelt Gottes sich geflüchtet hatte, und er befand sich neben dem Altar, und Salomon hatte Banajahu, Sohn des Jehojadad, mit dem Auftrage entsandt: „Töte ihn!“

30 Und Benajahu trat in das Zelt Gottes und er sprach zu ihm: „Befehl des Königs: Tritt heraus!“
Und er erwiderte: „Mit Nichten! Hier will ich sterben.“
Und Benajahu sandte eine Botschaft zurück zum König, die besagte: Dies sprach Joab, und dies gab ich zur Antwort.

31 Da erwiderte ihm der König: „Tu, wie er sprach. Töte und bestatte ihn!
Und so wirst Du von mir und von dem Hause meines Vaters hinwegnehmen das unschuldige Blut, das Joab vergossen.

32 Und Gott wird sein Blut auf sein eigenes Haupt zürückbringen. Dafür, daß zwei Männer, gerechter und besser denn er, er getroffen und mit dem Schwerte getötet ohne Wissen meines Vaters David.

33 Und ihr Blut wird zurückkehren auf dem Haupte Joabs, und dem Haupte seiner Nachkommenschaft auf ewig. David aber, und seiner Nachkommenschaft und seinem Throne wird Friede gewährt sein, auf ewig von Gottes wegen.“

36 Und der König sandte zu Scherhoi mit einer Botschaft und bedeutete ihm: „Bau Dir ein Haus in Jerusalem und verbleibe dort. Ziehe von dort nach nirgends.

37 Denn am Tage, da Du daraus heraustrittest und den Fluß Kidron überquerst, wisse genau: Des Todes wirst Du sterben! Dein Blut hänge auf Deinem Haupte“(1 Kön 2,29–33.36–37).

In beiden Fällen ist es die vor Gott erklärte Verantwortung für unschuldig vergossenes Blut, die den gewaltsamen Tod der beiden Generale nach sich zieht. Das Urteil über Joab unter Anwendung der Formel wird ausdrücklich mit dem Willen Gottes in Zusammenhang gebracht und so seine sakramentale Bedeutung unterstrichen.

Wenn im Augenblick der Hinrichtung Jesu das Volk diesen Ausspruch getan hat und im Hinblick des Todes die sakramentale Formel angewandt hat, so konnte sie laut den untersuchten parallelen Stellen nur die eine, nicht mißzuverstehende, eindeutige Bewegung ausdrücken:

Tötet ihn nicht, denn wenn ihr ihn tötet, dann wird sein Blut auf unserem Haupte und dem Haupte unserer Kinder hängen. Wir wollen diese Verantwortung nicht übernehmen. Es ist also ein Protest gegen die Hinrichtung, dem das Volk Ausdruck gibt, und nicht etwa blutrünstigen Instinkten.

Die hier analysierten Texte bestätigen, scheint uns, den sakramentalen Charakter dieser Formel. Begründet auf der Identifizierung des Blutes mit der Seele, deren Symbol es ist (Lev 17,14) beruht sie auf der Auffassung, daß jedes Blut, d. h. jedes Leben Gott gehört. Der Mensch verwaltet sein Blut und das des Nächsten wie ein heiliges Pfand. Er ist Gott darüber Rechenschaft schuldig. Vergossenes Blut bleibt auf seinem Haupte hängen, bis das seine darüber sich verantwortet hat.

Tief im religiösen Bewußtsein wurzelnd, wird diese Formel angewandt, um vor Gott und den Menschen die eigene Unschuld am Blutvergießen klar darzulegen, und im Gegenteil die verwirkte Schuld des Todesschuldigen ohne jeglichen Zweifel zu lassen, ob nun Gott oder die Menschen das Urteil vollstrecken.

So kann diese Formel, dem jüdischen Volke in den Mund gelegt, in der Stunde der Hinrichtung Jesu nur einen Protestschrei gegen die Vollstreckung des Todesurteiles bedeuten. Sie kann nur die Bedeutung einer kategorischen Weigerung erlangen, irgendwelche Verantwortung an dieser Hinrichtung zu übernehmen: „Man töte ihn nicht“ – ruft das Volk – „sonst würde sein Blut auf uns und unseren Kindern hängen.“

Der infolge des Matthäus-Verses dem jüdischen Volk gemachte Prozeß wegen „Gottesmord“ erweist sich so als einer der verhängnisvollsten Justizirrtümer aller Zeiten.


X. Folge 1957/58, Oktober 1957, Nummer 37/40, S. 59–61.

 



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