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Yizhak Ahren
Gott als Eigentümer des menschlichen Besitzes
Das jüdische Jahr (5775) ist – entsprechend der Weisung in Dtn 15,9 –  ein sogenanntes Schmitta- oder Brachjahr. Welche Regelungen,  unterschiedlichen Interpretationen, aber auch praktischen Probleme der  Ausführung sich hinter der biblischen, soziale Gerechtigkeit fordernden  Vorschrift verbergen, erklärt Yizhak Ahren in dem Beitrag „Gott als  Eigentümer des menschlichen Besitzes. Die ‚Schmitta‘ in unserer Zeit“.
2015-04-14 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1447

Eva Johanna Schauer
Die Träume der Josefserzählung
Die Kernaussage der Lebens- und Erfolgsgeschichte Josefs, des Sohnes Jakobs, in Ägypten ist „das unbeirrbare Festhalten an dem Gott der Väter, dem Gott Israels, auch in der Konfrontation mit fremden religiösen Einflüssen. Nur in zweiter Linie stehen die Traumbilder Josefs für einen Übergang, einen „rite de passage“ von einer „Schwellenphase“ in die nächste.
2014-12-17 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1421

Yizhak Ahren
Vergegenwärtigung der Wüstenzeit
Der Kernpunkt von Sukkot (Laubhüttenfest) ist die Erinnerung an die Verwiesenheit des Volkes Israel auf den göttlichen Schutz. Damit wird die Zeit in der Laubhütte zu einer Zeit der Einübung in Gottvertrauen.
2014-12-17 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1422

Monika Beck
Franz Werfel (1890–1945)
In der Erzählung vom „geschändeten und wiederhergestellten Kreuz“ bringt Franz Werfel durch die Rede eines freimütigen Rabbiners die Widersinnigkeit der Judenmission zum Ausdruck.
2014-12-17 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1423

Elias H. Füllenbach OP
Katholische Initiativen gegen den Antisemitismus und die Anfänge des christlich-jüdischen Dialogs
50 Jahre nach der „Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen“ Nostra aetate blickt P. Elias Füllenbach OP zurück auf „Katholische Initiativen gegen den Antisemitismus und die Anfänge des christlich-jüdischen Dialogs in Deutschland“. Durch Gertrud Luckner und Karl Thieme hat der Freiburger Rundbrief dazu einen nicht unbedeutenden Beitrag geleistet.
2014-12-16 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1420

Jutta Koslowski
„Was bringt uns die Begegnung?“
Die These von der „Asymmetrie“ im christlich-jüdischen Dialog sagt: „Christen brauchen das Gespräch mit dem Judentum, aber nicht umgekehrt.“ Warum dennoch manche Juden zur Begegnung mit Christen bereit sind, ist Thema der Überlegungen der evangelischen Theologin Jutta Koslowski in dem Beitrag „Was bringt uns die Begegnung?“ Die Motivation jüdischer Gesprächspartner. Jahrgang 21 / 2014 Heft 4 S. 262−271.
2014-09-22 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1414

Helmut Röhrbein-Viehoff
„Höre, Israel!“
Das Sch’ma Israel ist, wie Helmut Röhrbein-Viehoff in einer Exegese zur Osternachtslesung aus dem Propheten Baruch (3,9–4,4) ausführt, eine klare Wegweisung. Der Mensch, der auf Gott hört, Seiner Weisung (Tora) folgt und auf Seinen Wegen geht (Halacha), wohnt „in Frieden für immer“ (Bar 3,13). „Hören“ und „lernen“ sind auch Grundvoraussetzungen für eine sinnvolle Begegnung zwischen Christen und Juden.
2014-09-09 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1412

Elisabeth Fuchshuber-Weiß
Vom Ornament zum Staatssymbol
Kein Symbol der Identifikation hat innerhalb kürzester Zeit einen solchen Wandel erlebt wie der Davidstern – vom Zeichen der Stigmatisierung und des Todes zum Wahrzeichen des Lebens in einem freien Staat. Elisabeth Fuchshuber-Weiß geht in „Vom Ornament zum Staatssymbol“ (Teil 1) den Ursprüngen dieses identifikationsstiftenden Zeichens nach. Jahrgang 21 / 2014 Heft 3 S. 162−170.
2014-06-22 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1407

Yvonne Domhardt
Die weibliche Seite des Judentums (Teil 1)
Yvonne Domhardt zeichnet in „Die weibliche Seite des Judentums“ (Teil 1) die Entwicklung des jüdischen Feminismus und jüdisch-feministischer Theologie nach, – von der religiösen Ausgrenzung und „Verbannung“ auf die Frauenempore zur aktiven Teilnahme am Gottesdienst bis hin zur Smicha und zum Rabbinat. Jahrgang 21 / 2014 Heft 3, S. 171−180.
2014-06-22 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1413

Ruben Frankenstein
„Du sollst deinem Sohn erzählen“
Die Pflicht, die Geschichte des Volkes Israel mit Gott von Generation zu Generation zu lehren und weiterzuerzählen, ist eine Tradition, der sich selbst säkulare Juden kaum entziehen. Diese Pflicht, so erklärt Ruben Frankenstein in „Du sollst deinem Sohn erzählen“, steht im Zentrum der Feier des Pessachseders und damit im innersten Kern der identitätsstiftenden Überlieferung des Judentums. Jahrgang 21 / 2014 Heft 4 S. 181−188.
2014-06-21 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1406

Yizhak Ahren
„Ecclesia und Synagoga“
Nach Ansicht von Prof. Dr. Yizhak Ahren hat das Bild der „Synagoga“ nach der Interpretation des gleichnamigen Standbildes in Bamberger Dom von Erzbischof Ludwig Schick, Bamberg, eine positive Umwertung erfahren.
2014-04-15 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1400

Wolfgang Treitler
„Juden, verschwört euch gegen den Tod!“
„Der Gerechte ist imstande, eine neue Welt zu erschaffen“ (Sanh 65b). Im  Wilnaer Getto erkannte Abraham Sutzkever darin den Auftrag: „Juden,  verschwört euch gegen den Tod!“ Sein literarisches Werk, wie Wolfgang  Treitler ausführt, war getragen von der Überzeugung: „Wer wird bleiben?  Gott wird bleiben. Ist dir’s nicht genug?”
2014-04-15 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1441

Christoph Dohmen
Biblische Auslegungstraditionen
Christoph Dohmen berichtet in „Biblische Auslegungstraditionen“ über die Jahrestagung (2012) der Schweizer Theologischen Gesellschaft, die eindringlich „auf das besondere, ja einzigartige Verhältnis zwischen Judentum und Christentum“ hingewiesen hat.
2014-04-14 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1399

Christoph Michel
Alwin Renker zum Gedenken (1931–2013)
2014-04-10 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1398

Franz Mußner
Der Jude Jesus
Franz Mußner, dem die Lehre von den jüdischen Wurzeln des Christentums (Röm 9–12) zur Lebensaufgabe wurde, erläutert in „Der Jude Jesus“ kurz und prägnant, warum Christen auch heute vom Juden Jesus sprechen dürfen und müssen. Jahrgang 21 / 2014 Heft 1 S. 55–59.
2014-01-03 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1389

Sophia (Zosia) Braun
Klage des Herzens
Die orthodoxe Jüdin Sophia Braun war vom 18.–22. April 2013 seit 1968 zum ersten Mal wieder in Polen – als offizieller Gast bei den Gedenkfeiern in Warschau anlässlich des 70. Jahrestages des Beginns des Warschauer Gettoaufstands. Im Rahmen der Veranstaltungen wurde das Museum der Geschichte der polnischen Juden teileröffnet. Im Folgenden berichtet Sophia Braun über ihre persönlichen Eindrücke1. Der folgende Text wurde von ihr persönlich zur Übersetzung aus dem Polnischen (Theo Mechtenberg) und zur Veröffentlichung freigegeben. Jahrgang 21 / 2014 Heft 1 S. 19–22.
2014-01-03 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1392

Ruben Frankenstein
Der „halbe“ Stern
In den ausgeklügelten NS-Rassengesetzen ging es nicht um die Vernichtung „der Juden“ allgemein, sondern – sauber mathematisch und systematisch erarbeitet – auch um „Halb-, Viertel- und Achteljuden“ sowie um den Grad ihrer „Vermischung mit der reinen Rasse“, wie Ruben Frankenstein in „Der ‚halbe’ Stern“ detailliert ausführt.
2014-01-03 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1444

Achim Buckenmaier
Pfingsten – Der Fünfzigste Tag
Der Beitrag von Prof. Achim Buckenmaier ist das Ko-Referat zu dem Beitrag von Chaim Noll "Schawuot – Der Fünfzigste Tag". Jüdische Gedanken zum „Sieben-Wochen-Fest" in FrRu NF 20/2013, S. 242–255.
2013-09-05 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1380

Chaim Noll
Schawuot – Der Fünfzigste Tag
Die Vorschrift aus Lev 23,16, von Pessach bis Schawuot  fünfzig Tagen zu zählen, stellt Pessach und Schawuot in eine so enge Verbindung mit Ostern und Pfingsten, dass das christliche Pfingstfest ohne Kenntnis des jüdischen Festes Schawuot inhaltslos im luftleeren Raum Hängt. Chaim Noll erläutert als besondere Charakteristika der beiden Feste die enge Bindung an Gott durch die Tora und die „Universalisierung“ der Tora. Jahrgang 20 / 2013 Heft 4, S. 242−255. Vgl. das Ko-Referat von Prof. Achim Buckenmaier, „Pfingsten – der Fünfzigste Tag".
2013-09-04 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1379

Henry Friedlander
Der Völkermord an Sinti und Roma
Henry Friedlander beschreibt in „Der Völkermord an Sinti und Roma“, wie die Lehre von der Rassenhygiene schließlich zu Millionen von Ermordeten führte. Als jüdischer Holocaust-Überlebender fühlte sich Friedlander der Opfergruppe der Sinti und Roma besonders verbunden. Der 2. August ist der „Internationale Roma-Gedenktag“.
2013-06-26 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1367

Wieland Zademach
Ein Rabbiner für die Christen
Wieland Zademach zeichnet ein Lebensbild des liberalen Rabbiners Robert Raphael Geis. Vor dem NS-Terror aus Deutschland geflohen, keht er, als er nach dem Krieg die Nachricht von den Gräueltaten in den NS-Todeslagern hörte, auf Umwegen nach Deutschland zurück, um sich der Überlebenden anzunehmen. Doch seine Lebensaufgabe fand er schließlich im Gespräch mit den Christen. Zademach nennt ihn daher einen „Rabbiner für Christen“.
2013-06-26 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1368

Elisabeth Fuchshuber-Weiß
Die Würzburger „Judensteine“
Die über tausend mittelalterlichen „Judensteine“ in Würzburg sind in jahrelanger Arbeit freigelegt und dokumentiert worden. Elisabeth Fuchshuber-Weiß, OStDin i. R., Neuendettelsau, stellt die ausführliche Dokumentation der Gransteine vor: Karlheinz Müller / Simon Schwarzfuchs / Abraham (Rami) Reiner (Hg.) unter Mitarbeit von Edna Engel, Die Grabsteine vom jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem Schwarzen Tod (1147–1346). Bd. 1 Einleitungen; Bd. 2 Die Inschriften Teil I; Bd. 3 Die Inschriften Teil II. Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte. Reihe IX: Darstellungen aus der fränkischen Geschichte, Bd. 58. Würzburg 2011. 2104 Seiten m. zahlr. Abb.; hebr. u. dt. Indices.
2013-06-26 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1369

Michael J. H. Zimmermann
Das Bad Dürrheimer Friedrich-Luisen-Hospiz
Das Bad Dürrheimer Friedrich-Luisen-Hospiz war während eines Vierteljahrhunderts nicht nur als Ort der Erholung ein Paradies für jüdische Kinder. Die Berichte Überlebender − einstiger Dürrheimer-Kinder − erzählen auch von einem Ort, an dem jüdisches religiöses Leben und jüdische Werte bewusst gelebt wurden, geprägt vom „heilige Stempel der jüdischen Tradition“. Jahrgang 20 / 2013 S. 120−127.
2013-03-26 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1359

Günter Brakelmann
Luther und die Juden
Dass die christliche Rezeption und Interpretation des Judentums und der jüdischen Lehre in der Geschichte teils groteske Züge angenommen hat, zeigen anschaulich die Ausführungen von Günter Brakelmann über das ambivalente Spannungsverhältnis „Luther und die Juden“. Zu klären bleibt, so Brakelmann, die Wirkungsgeschichte der Judenschriften Luthers bis in die Zeit des Nationalsozialismus.
2013-03-20 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1452

Annette M. Böckler
Jüdische Kommentare zum Neuen Testament
Annette M. Böckler, Dozentin für jüdische Bibelauslegung, legt eine kritische vergleichende Studie "Jüdischer Kommentar zum Neuen Testament" vor und fragt, "was einen jüdischen Kommentar ‚jüdisch‘ macht und welche Erwartungen Christen an solche Unterfangen richten".
2013-03-02 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1365

Moshe Navon
Johannes der Täufer und Jesus von Nazaret im Licht der jüdischen Quellen
Rabbiner Moshe Navon untersucht die messianische Bedeutung von Johannes dem Täufer und Jesus von Nazaret in einem Vergleich der Texte aus 4Q521 und 11QMelch aus Qumran und des Evangelientextes Lk 7,18−23. Fortsetzung (Teil 2) des Beitrags „Johannes der Täufer und Jesus von Nazaret im Licht der jüdischen Quellen". Jahrgang 20 / 2013 Heft 1 S. 2−10
2013-01-20 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1350

Elina Krass
Russische Juden in Deutschland
Elina Krass beschreibt − aus eigener Erfahrung schöpfend − die Schwierigkeiten, mit denen Juden aus den ehemaligen GUS-Staaten vor ihrer Ausreise konfrontiert waren sowie die Probleme, mit denen sie im Zuge der Integration zu kämpfen haben. Jahrgang 20 /2013 Heft 1 S. 42−47.
2013-01-20 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1351

Josef Wohlmuth
„Rede und Gesang“
Die Werke des israelischen Schriftstellers Elazar Benyoëtz, so Josef Wohlmuth in der Laudatio – „Rede und Gesang, Elazar Benyoëtz als poetischer Interpret der Tora“ – zum 75. Geburtstag des Dichters, eröffnen einen ganz anderen, neuen Zugang zu den Schriften der Tora. Wie ein Gesang auswendig gelernt, begleitet und tröstet die Tora das Volk selbst in der Verbannung.
2013-01-20 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1451

Theo Mechtenberg
Späte Ehrung für Jan Karski
Jan Karski nannte die Schoa einen „Zweiten Sündenfall“. Theo Mechtenberg  gedenkt Karskis Bemühungen, die amerikanische Regierung schon früh auf  die Vernichtung der Juden in Polen aufmerksam zu machen, und berichtet  über die späte Ehrung Karskis durch Präsident Obama im Mai 2012.
2013-01-20 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1453

Andrea Flierler
„Unweigerlich mit dem Judentum verbunden“
Das Zweite Vatikanische Konzil forderte in „Nostra aetate Nr. 4“ auch eine grundlegende Erneuerung des Bewusstseins, dass das Christentum von Anfang an „unweigerlich mit dem Judentum verbunden“ ist. Diese Verwiesenheit, so Andrea Flierler, muss vor allem auch in der Liturgie erkennbar sein und seinen Ausdruck finden. Jahrgang 19 /2012 Heft 4 S. 262−271.
2012-10-01 Leseproben > Artikel ab Jg. 2001 > 1329

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